icon / home icon / small arrow right / light Publikationen icon / small arrow right / light Rote Reihe icon / small arrow right / light Österreich und der Kalte Krieg. Ein Balanceakt zwischen Ost und West

Österreich und der Kalte Krieg

Ein Balanceakt zwischen Ost und West

Autor:innenGünter BischofPeter Ruggenthaler
DetailsGraz-Wien, 2022 ISBN 978-3-7011-0485-7, 320 Seiten

Im Juni 2022 das Buch Österreich und der Kalte Krieg von Günter Bischof und Peter Ruggenthaler (Sonderband 27) erschienen, das sich dem in diesen Tagen wieder aktuell gewordenen „Eisernen Vorhang“ über Europa widmet. Der wesentlich auf Erkenntnissen aus russischen, amerikanischen und britischen Archiven beruhende Band gibt auf 320 Seiten einen gut lesbaren und verständlich geschriebenen Überblick über Österreich im Kalten Krieg und ist auch für Studierende und Laien geeignet.

Zum Inhalt:

Der Kalte Krieg hielt die Welt fast ein halbes Jahrhundert lang in Atem. Als sich der Eiserne Vorhang über Europa senkte, bestand auch für Österreich die Gefahr der Teilung. Die Siegermächte des Zweiten Weltkrieges, die Österreich vom Nationalsozialismus befreit hatten, richteten sich auf eine längere Besatzung des Landes ein. Österreich war ein Hauptschauplatz des Ost-West-Konflikts und damit auch ein Tummelplatz der Geheimdienste. Österreich grenzte auf über tausend Kilometern an kommunistische Diktaturen. Ideologisch den demokratischen Werten der westlichen Welt verbunden und sicherheitspolitisch neutral zwischen den Blöcken war der außenpolitische Kurs Österreichs eine Gratwanderung – ein ständiger Balanceakt zwischen Ost und West. Als neutraler Staat spielte Österreich eine bedeutende Rolle als Vermittler, Brückenbauer und Verhandlungsort. Erst mit der Überwindung der Teilung Europas 1989 und dem Ende des Kalten Krieges begann auch für Österreich eine neue Ära.

Einleitung des Buchs zur Leseprobe

Pressestimmen:

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