Exekutive der Gewalt
Die österreichische Polizei und der Nationalsozialismus
Zum Inhalt
Mit dem „Anschluss“ im März 1938 bildete die österreichische Polizei einen wesentlichen Bestandteil des nationalsozialistischen Terrorsystems. Sie war maßgeblich in Kriegsverbrechen und den Holocaust involviert. Beispiele von Widerstand innerhalb der Polizei verweisen zugleich auf die Frage nach individuellen Handlungsoptionen. Die Publikation bietet einen umfassenden Einblick in Bedeutung, Funktion und Entwicklungsgeschichte dieser Exekutive der Gewalt.
Zum Projekt “Die Polizei in Österreich: Brüche und Kontinuitäten 1938-1945”
Pressestimmen und Rezensionen
“Dass vier Kompetenzzentren für die Erforschung des Nationalsozialismus, nämlich die Universität Graz, das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes, das Mauthausen Memorial und das Ludwig Boltzmann Institut für Kriegsfolgenforschung, zusammenarbeiteten, gibt dem Projekt Glaubwürdigkeit und Tiefe.” Silvia Heimader, ORF Topos, 4. Juni 2024
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“Wer nun glaubt, ein Sammelband zur Polizeigeschichte der 1930er- und 1940er-Jahre auf dem Gebiet Österreichs biete entweder nur einen von vielen beliebigen regionalhistorischen Zugängen oder aber einen für die NS-Geschichte überhaupt wenig relevanten Seitenaspekt, den belehrt dieser Band eines Besseren.” Patrick Wagner, H-Soz-Kult, 17. Oktober 2025
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“Dieser Sammelband und die Ausstellung dokumentieren Veränderungen des historischen Aufklärungswillens und bieten sich als Einladung zur selbstkritischen Reflexion von Polizisten an, die immer wieder Gefahr laufen, eine Politik zu exekutieren, die sich gegen imaginäre Gefahren richtet.” Peter Steinbach, Das Historisch-Politische Buch, Jahrgang 73, Heft 2.
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