Verschlussakte Kriegsgefangene Russland
Als Erster in den Archiven 1991
Vor 35 Jahren verschaffte sich Stefan Karner, Gründer des Ludwig Boltzmann Instituts für Kriegsfolgenforschung, in Moskau als Erster Zugang zu den Millionen geheimen Kriegsgefangenen-Akten des NKWD. Das Schicksal Tausender aus Österreich, Deutschland, Frankreich, Italien und Luxemburg konnte geklärt werden. Die Hintergründe dieser Forschungs-Sensation beschreibt das Buch ungeschminkt, offen und direkt: als eine Zeitreise zurück in jene Jahre, als in Moskau möglich wurde, was heute wieder undenkbar erscheint, und als einen Blick auf die russische Gesellschaft zwischen kommunistischem Anspruch und West-Orientierung. Das Buch ist ein Stück österreichischer Forschungsgeschichte, spannend erzählt am Beispiel des Zugangs in die russischen Geheimarchive in den Wendejahren am Ende der Perestrojka.