Ausstellungseröffnung der Wanderausstellung „Hitlers Exekutive“ in Braunau
Raiffeisen-Dienstleistungszentrum Braunau
Salzburger Str. 2, 5280 Braunau am Inn
Bezirksmuseum Herzogsburg Braunau
Altstadt 10, 5280 Braunau am Inn
Aufgrund der beschränkten Platzzahl wird für den Auftakt um Anmeldung unter der Website der Zeitgeschichte-Tage Braunau gebeten. (Anmeldelink siehe unten)
Dienstag bis Samstag, jeweils 13:30 bis 17:00 Uhr
Zusätzliche Sonntagsöffnungen: jeweils 13:30 bis 17:00 Uhr
Im Rahmen der Zeitgeschichte-Tage Braunau 2026 kommt die Wanderausstellung „Hitlers Exekutive. Die österreichische Polizei und der Nationalsozialismus“ ab 18. September in das Bezirksmuseum Herzogsburg.
Die Polizei gehörte zu den tragenden Säulen der nationalsozialistischen Diktatur. Auch österreichische Polizisten und Gendarmen waren an Verfolgung, Gewalt und Massenverbrechen bis hin zum Holocaust beteiligt. Gleichzeitig gab es innerhalb der Exekutive auch Beispiele von Widerstand und Hilfeleistung.
Die im Rahmen des Forschungsprojektes zur österreichischen Polizei im Nationalsozialismus erarbeitete und von Martina Zerovnik kuratierte Ausstellung „Hitlers Exekutive“ beleuchtet die Rolle der österreichischen Polizei während der NS-Herrschaft und zeigt, wie aus der Exekutive ein Instrument von Verfolgung und Gewalt wurde.
Programm
17:00 UHR | AUFTAKT UND PUBLIKUMSGESPRÄCH
Raiffeisen-Dienstleistungszentrum Braunau, Salzburger Straße 2
Moderation: Florian Kotanko, Obmann des Vereins für Zeitgeschichte
Grußwort: Josef Knauseder, Raiffeisenbank Region Braunau
Im Gespräch:
Barbara Stelzl-Marx, Leiterin des LBI für Kriegsfolgenforschung und Professorin für Europ. Zeitgeschichte an der Uni Graz, wissenschaftliche Leiterin des Forschungsprojekts
Eva-Marina Strauß, Bundesministerium für Inneres
Florian Schwanninger, Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim
Anschließend gemeinsamer Spaziergang zum Bezirksmuseum Herzogsburg.
19:00 UHR | AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG
Bezirksmuseum Herzogsburg, Altstadt 10
Grußwort: Bürgermeister Johannes Waidbacher
Einführung in die Ausstellung: Martina Zerovnik, Projektleitung und Kuratorin
Die Ausstellung ist vom 18. September bis 23. Oktober 2026 zu sehen
Die Ausstellung ist ein Ergebnis des vom BMI geförderten Forschungsprojektes „Die Polizei in Österreich: Brüche und Kontinuitäten 1938–1945“, das unter der Leitung von Barbara Stelzl-Marx an der Universität Graz in Kooperation mit
dem LBI Kriegsfolgenforschung (BIK),
dem Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) und
dem Mauthausen Memorial durchgeführt wurde.