icon / home icon / small arrow right / light Veranstaltungen icon / small arrow right / light Einladung zur Buchpräsentation „Spione im frühen Kalten Krieg“

Einladung zur Buchpräsentation „Spione im frühen Kalten Krieg“

Datum

Mittwoch, 23. September 2026
11:00 Uhr

Ort

Palais-Hotel Erzherzog Johann
Sackstraße 3-5
8010 Graz

Anmeldung

Da die Sitzplätze begrenzt sind wird eine Anmeldung unter nqzvavfgengvba@yrlxnzireynt.ng empfohlen.

Dieter Bacher spricht über das von ihm mit herausgegebene Buch „Spione im frühen Kalten Krieg. Einblick in ihre Motive, Methoden und Netzwerke“

Programm

Begrüßung durch Stefan Gartler, Geschäftsführer des Leykam Verlags

Einleitende Worte von Barbara Stelzl-Marx, Professorin für europäische Zeitgeschichte an der Universität Graz und Leiterin des Ludwig Boltzmann Instituts für Kriegsfolgenforschung

Dieter Bacher, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Ludwig Boltzmann Institut für Kriegsfolgenforschung, im Gespräch mit Erkan Osmanović, Programmleiter des Leykam Verlags

Zum Buch

In der angespannten Atmosphäre des Kalten Krieges spielten Spionage und ihre Abwehr eine äußerst wichtige Rolle. Geheim- und Nachrichtendienste machten europaweit, besonders aber in Österreich und Deutschland, tausende Menschen zu Akteuren, indem sie sie als Kuriere oder Informanten anwarben. Der neue Sammelband, der in Kooperation zwischen dem Ludwig Boltzmann Institut für Kriegsfolgenforschung und der Gedenkstätte Leistikowstraße in Potsdam entstand, rückt nun genau diese Menschen in den Mittelpunkt.

Die Beiträge beleuchten die persönlichen Schicksale jener Frauen und Männer, die an der „geheimen Front“ des Ost-West-Konflikts agierten, und zeigen die oft weitreichenden Folgen ihrer Tätigkeit für Familien und soziale Netzwerke. Zugleich wird deutlich, dass die Motive zur Zusammenarbeit mit Nachrichtendiensten weit über finanzielle Anreize hinausgingen und häufig von einer komplexen Mischung aus ideologischen Überzeugungen, persönlichen Interessen und äußeren Zwängen geprägt waren. Auf Grundlage zahlreicher, teils erstmals ausgewerteter Quellen eröffnet der Band neue Einblicke in die Praxis der Geheimdienstarbeit, hinterfragt etablierte Spionage-Narrative und zeichnet Österreich und Deutschland als zentrale Schauplätze des verdeckten Konflikts nach.

Eine weitere Präsentation des Buches findet am 15. Oktober 2026 in Berlin statt 

Zum Buch auf der Verlagsseite