Geschichte sichtbar machen: Wie lässt sich die Geschichte eines nationalsozialistischen Entbindungsheimes gemeinsam aufarbeiten?
Donnerstag, 9. bis Freitag, 10. Oktober 2025
ÖBB Open Innovation Factory
Lassallestraße 5, Foyer 1
1020 Wien
Das Projekt „Memory Lab. Partizipative Forschung zum Lebensborn-Heim Wienerwald, 1938-1945“ ist beim OIS zam: Forum 2025 des OIS Center der Ludwig Boltzmann Gesellschaft vertreten.
Das „Lebensborn“-Heim Wienerwald war zwischen 1938 und 1945 eine Entbindungsanstalt in Niederösterreich. Es sollte dazu beitragen, die Geburtenrate von Kindern zu erhöhen, die im Sinne der rassistischen Bevölkerungspolitik des NS-Regimes als besonders „wertvoll“ galten. Im partizipativen Projekt „MEMORY LAB“ widmen sich Geschichtswissenschafter:innen und Menschen mit einem (familien-)biografischen Bezug zum „Lebensborn“ gemeinsam der Geschichte des Heims. Um die Wirkung des Projekts zu veranschaulichen, wurden mit den Co-Forscher:innen Kurzvideos produziert.
Team: Lukas Schretter (Ludwig Boltzmann Institut für Kriegsfolgenforschung), Martin Sauerbrey-Almasy (Ludwig Boltzmann Institut für Kriegsfolgenforschung), Nadjeschda Stoffers (Ludwig Boltzmann Institut für Kriegsfolgenforschung), Michaela Tasotti (Universität Graz)