Konferenz “Der Ungarnaufstand 1956 und Österreich. Nachrichtendienste, Flüchtlingsbewegungen, politische Reaktionen”

Datum

Mittwoch, 21. Oktober 2026
09:00 – 18:00 Uhr

Ort

Universität Graz
Meerscheinschlössl, Festsaal
Mozartgasse 3
8010 Graz

Kooperationspartner

Ludwig Boltzmann Institut für Kriegsfolgenforschung, Institut für Geschichte der Universität Graz, Historisches Archiv der Sicherheitsdienste Ungarns (ABTL), Heeresgeschichtliche Museum Wien (HGM)

Projektförderer

Bürgermeisteramt der Stadt Graz, Land Steiermark

Anfragen zur Veranstaltung unter

ovx-tenm@ovx.np.ng
Bitte um Verständnis, dass Anmeldungen erst ab August 2026 angenommen werden.

Die Krise in Ungarn im Oktober/November 1956 wirkte sich in vielfacher Weise auf Österreich und damit auch auf die Steiermark aus. Exekutive und das erst im Jahr zuvor gegründete Österreichische Bundesheer standen erstmals seit dem Ende der Besatzungszeit vor der Herausforderung, auf eine politische Krise in einem Nachbarland und die daraus resultierenden Anforderungen an den Schutz der Staatsgrenzen zu reagieren. Zugleich waren öffentliche Institutionen und die Bevölkerung mit einer großen Fluchtbewegung unmittelbar konfrontiert. Darüber hinaus stellte die Krise einen frühen „Stresstest“ für den neutralen Staat Österreich dar, der die Herausforderungen seiner Position im Kalten Krieg zwischen Ost und West deutlich machte.

Die Konferenz „Ungarn 1956 und Österreich“ beleuchtet diese Entwicklungen auf Grundlage neuer geschichtswissenschaftlicher Erkenntnisse. Im Mittelpunkt stehen die Rolle Österreichs und der Steiermark im internationalen Kontext des Kalten Krieges. Wie entstanden die Proteste? Wie wurde die sowjetische Intervention wahrgenommen? Welche Auswirkungen hatten die Ereignisse auf Österreich und die Steiermark im Speziellen? Und welche Bedeutung haben sie bis heute?

Das Programm zur Konferenz wird in Kürze hier veröffentlicht werden.

Anmeldung ab August 2026 möglich