„Von der Quelle zu Bits und Bytes: Digitale Methoden zur Erforschung und Vermittlung von Kriegsfolgen“
Montag, 29. Juni 2026
14:15 – 15:45 Uhr
MAMUZ Museum Mistelbach
Waldstraße 44-46
2130 Mistelbach
Ein interaktiver Workshop des Ludwig Boltzmann Instituts für Kriegsfolgenforschung im Rahmen des Wissenschaftsfestivals „Heurika findet Stadt“ in Niederösterreich.
Wie können Erkenntnisse der Geschichtswissenschaft heute digital aufbereitet und vermittelt werden? Und wie erreicht man mit digitalen Methoden eine zunehmend digitalisierte Öffentlichkeit?
Diesen Fragen widmet sich ein Workshop des Ludwig Boltzmann Instituts für Kriegsfolgenforschung (BIK), das die staatlichen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, humanitären und kulturellen Folgen von Kriegen und Konflikten des 20. Jahrhunderts erforscht.
Dieter Bacher, wissenschaftlicher Mitarbeiter am BIK und an der Universität Graz, und Matthias Egger, wissenschaftlicher Mitarbeiter am BIK, präsentieren digitale Methoden zur Erhebung, Analyse und Vermittlung historischer Quellen mit besonderem Fokus auf erzählte Geschichte. Die Teilnehmenden erhalten praxisnahe Einblicke in den gesamten digitalen Forschungsprozess – von der historischen Quelle über Digitalisierung und Codierung bis hin zur Auswertung und öffentlichen Vermittlung der Ergebnisse.
Zum Festival
Wissenschaft trifft Heurigenkultur! Mit „Heurika“ wird das Ziel verfolgt, Wissenschaft dorthin zu bringen, wo die Menschen gerne sind. In Niederösterreich ist das vor allem auch der Heurige. In einer unbeschwerten Atmosphäre erhalten Wissenschaftler:innen die Möglichkeit, einen Einblick in ihr Leben, Denken, und Arbeiten zu geben. Dabei stehen aber nicht nur komplexe Inhalte oder aktuelle Forschungsergebnisse im Mittelpunkt, sondern auch ihre persönlichen Erfahrungen.