Vortrag „Warum Sie seinerzeit Retz verlassen haben, ist dem Stadtamt Retz nicht bekannt…“ Erinnerung an die Jüdinnen und Juden von Retz

Datum

Freitag, 24. Oktober 2025
19:00 Uhr

Neuer Veranstaltungsort

Kulturhaus Schüttkasten
Pfarrgasse 9
2070 Retz

Um Anmeldung wird gebeten unter

zhfrhz-ergm@nba.ng

Begleitveranstaltung der Sonderausstellung „RETZ 1945“

Der „Anschluss“ und das NS-Regime bedeuteten die Katastrophe für die jüdische Bevölkerung, auch in Retz. Sofort war sie Diskriminierungen und Demütigungen ausgesetzt. Sie galt nicht als Teil der „deutschen Volksgemeinschaft“ und verlor ihre Rechte. Ende September 1938 musste die jüdische Bevölkerung die Region aus „Sicherheitsgründen“ verlassen. Was geschah mit den Menschen? Wer kehrte nach 1945 nach Retz zurück? Der Retzer Stadtarchivar Dr. Thomas Dammelhart gibt an diesem Abend einen Überblick über die Geschichte und das Schicksal der Jüdinnen und Juden von Retz.

Zur Ausstellung
Vor achtzig Jahren endete der Zweite Weltkrieg, die Alliierten befreiten Europa vom Nationalsozialismus. Die Sonderausstellung beleuchtet, wie die Menschen in Retz und Umgebung die NS-Diktatur, den Weltkrieg und den schwierigen Neubeginn unter sowjetischer Besatzung erlebten. Zu sehen sind Objekte aus dem Museum Retz und dem Stadtarchiv. Vor allem hat die Retzer Bevölkerung viele historische Gegenstände, Dokumente, Zeitzeugenberichte und Fotos zur Verfügung gestellt. Sie machen die Geschichte der Region persönlich und lebendig.

Museum Retz