Das war das 51. Werkstattgespräch des Österreichischen Zukunftsfonds
Aus Anlass seines 20-jährigen Bestehens lud der Österreichische Zukunftsfonds zum 51. Werkstattgespräch in die Diplomatische Akademie Wien ein. Im Rahmen der Veranstaltung referierte Barbara Stelzl-Marx zur Bedeutung des Zukunftsfonds und Nadjeschda Stoffers präsentierte das abgeschlossene Projekt „Vom NS-Regime verfolgte Österreicher:innen erzählen“.
Das Werkstattgespräch wurde durch Herwig Hösele, Kuratoriumsvorsitzender des Österreichischen Zukunftsfonds, und Martina Schubert, stellvertretende Direktorin der Diplomatischen Akademie, eröffnet. Anschließend begrüßten Andreas Khol, ehemaliger Präsident des österreichischen Nationalrats, sowie Sabine Schatz, Abgeordnete zum Nationalrat, die zahlreichen Gäste.
Barbara Stelzl-Marx, Leiterin des Ludwig Boltzmann Instituts für Kriegsfolgenforschung und Professorin für europäische Zeitgeschichte an der Universität Graz, bot in ihrem Vortrag einen Überblick zu den Tätigkeiten des Zukunftsfonds in den vergangenen 20 Jahren. Zudem beleuchtete sie dessen Bedeutung für die Förderung wissenschaftlicher Projekte zur Aufarbeitung der Verbrechen des Nationalsozialismus und somit der Stärkung einer resilienten und vitalen Demokratie.
Anschließend präsentierte Nadjeschda Stoffers, wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Ludwig Boltzmann Institut für Kriegsfolgenforschung und an der Universität Graz, das Projekt „Vom NS-Regime verfolgte Österreicher:innen erzählen“ sowie die daraus entstandene Metadatenbank. In dieser finden sich Informationen zu rund 600 Interviews, die in vom Österreichischen Zukunftsfonds geförderten Projekten geführt oder bearbeitet wurden. Anita Dumfahrt, Generalsekretärin des Österreichischen Zukunftsfonds, schloss die Veranstaltung.
Musikalisch umrahmt wurde das Werkstattgespräch von Shira Karmon und Rainer Maria Nero.