Das war die Lange Nacht der Forschung in Wien „Was gibt es zwischen Bolzen, Tresoren und Wendeltreppen zu entdecken? 120 Jahre Otto-Wagner-Postsparkasse“
In der Kleinen Kassenhalle der Otto Wagner-Postsparkasse präsentierten die Bundesimmobiliengesellschaft, die Johannes Kepler Universität Linz, das Ludwig Boltzmann Institut für Kriegsfolgenforschung (Koordinator Lukas Schretter), die Österreichische Akademie der Wissenschaften, die Universität für angewandte Kunst Wien, die Österreichische UNESCO-Kommission und der Wissenschaftsfonds FWF ein gemeinsames Vortrags- und Führungsprogramm rund um das 120-Jahre-Jubiläum des wohl bedeutendsten Gebäudes der Wiener Moderne. Barbara Stelzl-Marx, Leiterin des Ludwig Boltzmann Instituts für Kriegsfolgenforschung und Professorin für Europäische Zeitgeschichte, Uni Graz, hielt einen Vortrag zur Erinnerungstafel für die Widerstandskämpfer im Eingangsbereich des PSK-Gebäudes.
Ebenfalls in der Otto-Wagner Postsparkasse, im Büro des Ludwig Boltzmann Instituts für Kriegsfolgenforschung, präsentierte sich das Museum of Survivors: ein interaktives Online-Museum, das die Geschichten von Überlebenden von Krieg und Flucht sowie ihren Nachkommen sichtbar macht. Im Mittelpunkt stehen die individuellen Erfahrungen von Kindern und Jugendlichen, die zu unterschiedlichen Zeiten und an verschiedenen Orten Krieg und Flucht erlebt haben und heute in Österreich leben. Das Institut kooperiert mit dem Museum of Survivors seit 2025 (Ansprechpartner: Lukas Schretter). Im Rahmen der Langen Nacht der Forschung gaben Birgit Riel-Brandstetter, Slađana Adamović und Daniele Karasz gaben eine Einführung in die Entstehung und das Konzept des Museums.