„Die letzte Invasion. Der Ukrainekrieg im Lichte von Kants Friedenstheorie“
Max Haller präsentierte sein Buch „Die letzte Invasion“ am 19. November 2024 am Institut für Geschichte der Universität Graz
Zum Buch:
Der Einmarsch Russlands in die Ukraine hat zu einem Wiederaufflammen des Kalten Krieges geführt. Sind Kriege unvermeidlich mit der Menschheitsgeschichte verbunden? Können sie nur durch die Ordnungsmacht von Großstaaten kontrolliert werden? Max Haller geht von Kants Friedenstheorie aus und bezieht sie auf den unzumutbaren Abnützungs- und Stellvertreterkrieg, zu dem der Abwehrkampf der Ukraine inzwischen auch geworden ist.
Dem Vortrag des Autors folgten Kurzstatements der Podiumsteilnehmer:innen, welche die Thematik aufgrund ihrer eigenen einschlägigen Forschungen vertieften sowie eine rege Publikumsdiskussion.
Die Veranstaltung fand in Kooperation mit dem Ludwig Boltzmann Institut für Kriegsfolgenforschung, der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW), dem Institut für Slawistik und der Gesellschaft für Soziologie der Karl-Franzens-Universität Graz statt.
v.l.: Markus Hadler, Vorsitzender der Gesellschaft für Soziologie an der Universität Graz, Tatjana Petzer, stv. Institutsleiterin des Instituts für Slawistik an der Universität Graz, Max Haller, Soziologe und forscht zur Zeit bei der Akademie der Wissenschaften, Barbara Stelzl-Marx, Leiterin des LBI für Kriegsfolgenforschung und Professorin für Europäische Zeitgeschichte an der Universität Graz, Anna Graf-Steiner, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Ludwig Boltzmann Institut für Kriegsfolgenforschung, © BIK/Schneid
© BIK/Malikova