Kinder aus verbotenen und unerwünschten Beziehungen in Zeiten des Krieges: Geschichte, Erinnerung, Kontinuitäten
Lukas Schretter nahm an der Tagung „Kinder aus verbotenen und unerwünschten Beziehungen in Zeiten des Krieges – Geschichte, Erinnerung, Kontinuitäten“ teil, die vom 19.3. bis 21.3.2026 im Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit in Berlin stattfand.
Die Tagung, organisiert von der Gedenkstätte Lager Sandbostel und dem Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit in Berlin, wurde anlässlich der Präsentation der Wanderausstellung „trotzdem da! – Kinder aus verbotenen Beziehungen zwischen Deutschen und Kriegsgefangenen oder Zwangsarbeiterinnen“, die an der Gedenkstätte Lager Sandbostel erarbeitet wurde, veranstaltet. Sie brachte Historiker:innen, Pädagog:innen, Nachkommen der Betroffenen sowie Akteur:innen der Erinnerungskultur in einen interdisziplinären Dialog. Die Ausstellung ist bis zum 26. April 2026 in Berlin zu sehen.
Lukas Schretter, Koordinator des Standortes Wien – Ludwig Boltzmann Institut für Kriegsfolgenforschung, war eingeladen, über seine Forschungen in diesem Themenfeld zu referieren. Er sprach via Online-Zuschaltung über die Beziehungen zwischen britischen Soldaten und österreichischen Frauen nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges sowie über die Kinder, die aus diesen Beziehungen hervorgingen.