massiv unsichtbar. Erinnerungsprojekt zum Luftschutzbunker Schönbornpark
Das Projekt „massiv unsichtbar“ des Volkskundemuseums Wien macht den Luftschutzbunker im Schönbornpark durch eine visuelle und akustische Dauerinstallation vor Ort sowie durch eine Projektwebsite sichtbar. Lukas Schretter unterstützte das Projekt, indem er für die Website Statements über Kriegsfolgen verfasste.
Der Luftschutzbunker in der Josefstadt in Wien wurde im Rahmen des nationalsozialistischen „Führer-Sofortprogramms“ zum Schutz der Zivilbevölkerung im Zweiten Weltkrieg errichtet. Ab den 1970er-Jahren war er Teil der Planungen für einen neuen Museumskomplex im Schönbornpark. Die Umsetzung scheiterte, doch 1981 wurde der Bunker zum Museumsdepot des Volkskundemuseums.
Mit dem Projekt „massiv unsichtbar“ möchten die Kuratorinnen Maria Raid und Magdalena Puchberger dem „Unsichtbarsein“ des Bunkers entgegenwirken. Seit Oktober 2025 erzeugen vor Ort visuelle und akustische Elemente Aufmerksamkeit. Eine vertiefende Auseinandersetzung mit dem Gebäude und seiner Geschichte bietet eine eigene Website: massivunsichtbar.at.