icon / home icon / small arrow right / light News icon / small arrow right / light Spione, Kuriere und Informanten: Wer arbeitete für die Geheimdienste?
29 Sep 2026 by lbik

Spione, Kuriere und Informanten: Wer arbeitete für die Geheimdienste?

Dieter Bacher gab bei der Grazer Buchpräsentation Einblicke in die oft persönlichen Geschichten hinter der Spionage im frühen Kalten Krieg.

Wer waren die Menschen, die im frühen Kalten Krieg für Geheim- und Nachrichtendienste arbeiteten – und warum ließen sie sich darauf ein? Diese Fragen standen im Zentrum der Buchpräsentation von „Spione im frühen Kalten Krieg“ am 23. September 2026 im Palais-Hotel Erzherzog Johann in Graz.

Im Gespräch mit Erkan Osmanović, Programmleiter des Leykam Verlags, erläuterte Dieter Bacher, Mitherausgeber des Bandes (BIK und Uni Graz), wie Geheim- und Nachrichtendienste während des Kalten Krieges europaweit Tausende Menschen als Kuriere oder Informanten anwarben, darunter viele in Österreich und Deutschland. Der Band stellt diese Menschen und ihre persönlichen Schicksale in den Mittelpunkt und fragt nach den Folgen ihrer Tätigkeit für Familien und soziale Netzwerke. Auch ihre Motive waren vielfältig: Sie reichten von ideologischer Überzeugung und persönlichen Interessen bis zu finanziellen Anreizen und äußeren Zwängen.

Stefan Gartler, Geschäftsführer des Leykam Verlags, eröffnete die Veranstaltung. Barbara Stelzl-Marx, Leiterin des Ludwig Boltzmann Instituts für Kriegsfolgenforschung (BIK) und Professorin für Europ. Zeitgeschichte an der Uni Graz, führte in das Thema des Abends ein.

Zur Publikation „Spione im frühen Kalten Krieg“