„Transgenerationale Erinnerung“ Podiumsdiskussion an der Evangelischen Oberschule Rose Linz
Wie wirkt Geschichte über Generationen hinweg nach? Dieser Frage widmete sich eine Podiumsdiskussion im Rahmen eines Projekttages zu „Erinnerungskultur“.
Ausgangspunkt der Diskussion war der Kurzfilm „Das Geheimnis meiner Urgroßmutter“, ein Digital-Storytelling-Projekt von Katharina Kainovic und Elke Kastner-Kainovic. Der Film entstand 2024 im Rahmen des Projekts „Memory Lab. Partizipative Forschung zum ‚Lebensborn‘-Heim Wienerwald, 1938–1945“, das vom LBG OIS Center (2023/24) gefördert wurde.
Die Evangelische Oberschule Rose Linz, die sich selbst als „Schule des digitalen Humanismus“ versteht, lud die Projektbeteiligten ein, den Film vorzustellen und gemeinsam mit der Schulgemeinschaft zu diskutieren. An der Podiumsdiskussion nahmen Katharina Kainovic, Lukas Schretter (wissenschaftlicher Mitarbeiter am Ludwig Boltzmann Institut für Kriegsfolgenforschung und Leiter des Projekts „Memory Lab“) sowie Michaela Tasotti (Universitätsassistentin an der Universität Graz und Projektmitarbeiterin im Projekt „Memory Lab“) teil.
Im Zentrum des Digital Storytelling stehen innerfamiliäre Interviews, die sich der Geschichte des „Lebensborn“-Heims Wienerwald widmen. Vertiefende Einblicke in ihre Recherchen und Reflexionen bieten Katharina Kainovic und Elke Kastner-Kainovic auch in einem weiteren Kurzfilm, der auf UniTube der Universität Graz abrufbar ist.