Dr. Verena Moritz hat Slawistik und Geschichte in Wien und in Moskau studiert. Sie lehrt an der Universität Wien und leitete mehrere Forschungsprojekte zur Geschichte Österreichs bzw. der Habsburgermonarchie sowie Russlands bzw. der Sowjetunion.
Ihre Forschungsschwerpunkte erstrecken sich u.a. auf Film- und Kinogeschichte, Kriegsgefangene des 1. Weltkrieges sowie die Frühzeit moderner militärischer Geheimdienste. Sie ist Autorin einer Reihe wissenschaftlicher Monographien, darunter 2023 (gemeinsam mit Hannes Leidinger) über w. i. Lenin oder über den Spionagefall Redl (2012), das mit dem Preis für das Wissenschaftsbuch des Jahres ausgezeichnet wurde. 2022 erschien zudem ein mit Julia Walleczek-Fritz herausgegebener Sammelband über Kriegsgefangene in Österreich-Ungarn, der in der Böhlau-Reihe des BIK erschienen ist.
Funktionen
Lektorin an der Universität Wien
Mitglied der Wissenschaftskommission des Österreichischen Bundesministeriums für Landesverteidigung seit 2018
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Ludwig Boltzmann Institut für Kriegsfolgenforschung