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Dr.

Robert Lackner

Dr. Robert Lackner, Jahrgang 1984, ist seit Oktober 2022 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Ludwig Boltzmann Institut für Kriegsfolgenforschung.

Nach dem Studium der Geschichte, Germanistik und englischen Philologie in Graz und Paris war er zunächst für internationale Organisationen sowie ein Beratungsunternehmen in Wien tätig, ehe er 2011 für seine Dissertation an die Universität zurückkehrte. Als Zeithistoriker mit einem starken Interesse an internationalen Beziehungen liegt sein wissenschaftlicher Schwerpunkt seitdem auf Flucht, Vertreibung und Exil im nachrichtendienstlichen und militärischen Kontext im Zeitalter der Weltkriege. Zu diesen Themen recherchiert er regelmäßig in US-amerikanischen und britischen Archiven.

Funktion

seit Oct 2022

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Ludwig Boltzmann Institut für Kriegsfolgenforschung

Forschungsprojekte

  • Per aspera ad astra: das Tonkünstler-Orchester Niederösterreich

    Das Tonkünstler-Orchester Niederösterreich zählt neben den Wiener Philharmonikern, den Wiener Symphonikern und dem Radio-Symphonieorchester Wien zu den renommiertesten Orchestern Österreichs und genießt, wie seine gefeierten internationalen Tourneen belegen, hohe Reputation. Dennoch wirft die facettenreiche Geschichte dieses Klangkörpers noch viele offene Fragen auf, etwa zur Gründungs(vor)geschichte in den 1930er Jahren oder der Etablierung als Landessymphonieorchester 1945/46. Auch die wichtigsten Entwicklungen, Besonderheiten und Leistungen des Orchesters – von der Repertoiregestaltung über die Verdienste der Chefdirigenten bis zu Festivalhöhepunkten und Auslandstourneen – seit der Neugründung nach dem Zweiten Weltkrieg sind bislang nicht in einer zusammenhängenden Darstellung dokumentiert.

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  • Österreichische Flüchtlinge in der britischen Armee im Zweiten Weltkrieg

    Tausende vor dem NS-Regime geflüchtete Österreicherinnen und Österreicher – Frauen wie Männer – dienten im Zweiten Weltkrieg in der britischen Armee. Auch mehr als 80 Jahre nach Kriegsende beruht ihre tatsächliche Zahl immer noch auf Schätzungen. Neue Quellenerschließungen und Methoden ermöglichen es erstmals, die Namen dieser Personen zu erheben und so das Andenken an sie und ihren Beitrag zur Befreiung Europas vom Faschismus zu bewahren. Das mit diesem Projekt erstellte bilinguale Online-Portal wird zum kollektiven digitalen Erinnerungsort.

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  • Österreicher in der 10th Mountain Division

    Wieviele (Exil-)Österreicher dienten während des Zweiten Weltkriegs in der US-Gebirgstruppe? Wie sahen ihre Kriegsbiografien aus? In welchen historischen, kulturellen und gesellschaftlichen Kontext war dieser Lebensabschnitt eingebettet?

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  • Die Unbekannten: Österreichische Exilanten als Kommandosoldaten der Britischen Streitkräfte

    In britischer Uniform und mitunter hinter den feindlichen Linien führten Flüchtlinge aus Österreich Spezialoperationen gegen das NS-Regime durch. Kürzlich freigegebene Dokumente ermöglichen erstmals einen systematischen Blick auf die Biografien dieser bislang unbekannten Kommandosoldaten.

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